In unserer 3-teiligen Artikelserie “Von Hartz4 zum eigenen Internetgeschäft” sind wir in Teil 1 Wie starte ich mein Internetgeschäft? durchgegangen, welche Möglichkeiten es gibt, im Internet ein Geschäft aufzubauen, das Motivation sehr wichtig ist und das Grundkenntnisse in HTML eine wichtige Grundvoraussetzung ist um Werbebanner und Texte in den Internatauftritt zu implantieren. Wir haben gelernt, wie und wo man eine Domain registriert, haben uns für eine Webseite mit der „WordPress-Software“ entschieden und uns erste Ziele für das Projekt gesetzt.
Nun kommen wir dazu das Internetgeschäft auf die Beine zu stellen. bzw. umzusetzen. Wir werden jetzt gezielt den Weg von Norman nach vollziehen, um eine Linie zu finden und den Lesern eine Schritt für Schritt Anleitung für die Umsetzung zu gewährleisten. Ich empfehle allen Interessenten zuerst Teil 1 zu lesen um diesen Teil 2 auch verstehen zu können.
Inhaltsverzeichnis Teil2
Links zur 3-teiligen Artikelserie
Vorwort, Teil 1, Teil 2, Teil 3
Wie auch Norman, werden wir eine WordPress-Blog mit dem Thema „Kochrezepte“ erstellen und darin Werbeanzeigen schalten um damit Geld zu verdienen. Wir wählen dieses Thema, da es sehr umfangreich ist und dabei der „Schreibstoff“ nicht so schnell ausgeht. Denn sehr wichtig ist, permanent neue Inhalte auf der Webseite zu veröffentlichen, nur dann kann die Webseite wachsen und zu Tausenden erdenklichen Kochrezepten bei den Google-Suchergebnissen in den vorderen Positionen erscheinen.
Besonders Internet-Beginnern möchte ich ans Herz legen, vorerst ein einfaches Thema zu wählen, da während der Realisierung des Projektes ein automatischer Lernprozess in Gang geht. Später bei weiteren Projekten kann das erlernte Wissen dann von Anfang an auf die Webseite umgesetzt werden, um bei schwierigeren Themen auch konkurrenzfähig zu sein. Denn nur mit einem Grundwissen an SEO, Linkpopularität und OnPage-Optimierung hat man eine Chance bei den vorderen Ergebnisseen bei Google gelistet zu werden und damit Besucher zu bekommen und Geld zu verdienen.
Also, wir realisieren jetzt das Internetgeschäft, indem wir uns die aktuelle WordPress-Blog-Software herunterladen und auf unserem Server oder Hoster installieren. Wie das geht, erfahrt ihr in der Anleitung WordPress Installationsanleitung. Nachdem wir WordPresss installiert haben, kommen wir zum nächsten Schritt, nämlich der
Wichtig ist eine genau Planung über den Aufbau der Webseite oder des Blogs nieder zuschreiben.
- Was will ich in meinem Blog für einen Inhalt veröffentlichen?
- Sollen es nur Rezepte sein oder auch sonstige Inhalte zum Thema Kochen sein?
- Wie soll die Einteilung der Kategorien und Unterkategorien erfolgen?
- Wo und welche Werbeformen möchte ich einsetzen?
- Welche Webseitenvorlage (Theme) möchte ich verwenden?
- Welche zusätzlichen Features möchte in anbieten (Forum, Umfragen)?
Ein gute Planung erspart später viel Ärger. So ist es z.B. sehr wichtig eine klare Struktur der Kategorien anzulegen. Wir wollen ja auch eine gute interne Verlinkung erzielen um eine gute Usability (Gebrauchstauglichkeit) zu erreichen. Werden Kategorien im Nachhinein wieder verschoben, stimmen die URL-Pfade nicht mehr und es gibt viele Links, die wir intern gesetzt haben und nach der Verschiebung von Kategorien in Leere führen – genannt tote Links (das mag Google nicht). Ebenso gilt dies für das Anlegen der „Tags“.
Das Layout der Webseite sollte den Thema entsprechend aussehen. Wenn es in unserem Fall um das Thema Kochrezepte geht, sollte das Layout mit entsprechenden Bildern ausgestattet werden. Eine umfassende Auswahl an verschiedenen Vorlagen für den Blog gibt es bei webstyle-blog.de. Hochauflösende und lizenzfreie Bilder zum kostenlosen Download gibt es bei pixelio.de.
Als Werbeform werden wir Google Adsense und passende Banner zum Thema Essen & Trinken vom Zanox Netzwerk einsetzen.
So kommen wir nur schon automatisch zum 3. Punkt nämlich
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Wir Ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist es ohne wirkliches und permanentes Lernen sehr schwer, die ganzen Zusammenhänge und Fachausdrücke zu verstehen. Einige werden schon bei der Installation von WordPress und dem Anlegen der Datenbank auf die ersten Schwierigkeiten gestoßen sein. Darum ist es sehr wichtig, die Lösungen der Probleme auch logisch zu verstehen um weiteren ähnlichen Schwierigkeiten vorzubeugen.
Ein eigenes Internetgeschäft ohne fachliche Hilfe und finanziellen Mitteln aufzubauen erfordert ein hohes Maß an Lernbereitschaft und Durchhaltevermögen. Darum kann ich allen Lesern dieses Artikel auch nur empfehlen, immer wieder, möglichst täglich andere fachspezifische Blogs zu lesen, wie z.B. 10 Regeln für erfolgreiches Bloggen. Es geht darum ein „Gespür“ für diesen Markt zu entwickeln und damit die eigene Webseite technisch einordnen zu können. Mehr dazu dann im Teil 3.
Wir haben nun eine passende Vorlage zum Thema „Kochrezepte“ auf unseren WordPress-Blog aufgespielt und kommen zur Umsetzung, sprich den Inhalt der Seite erstellen.
Das Sprichwort „Content ist King“ ist das A und O für unser Internetgeschäft. Guter Inhalt bringt Besucher, je mehr Inhalt (Text) wir auf unserem Blog veröffentlichen, desto mehr Besucher werden wir durch Keywords und Keyword-Kombinationen erhalten. Wichtig dabei ist bei der Erstellung eines Beitrages, sich auf ein Keyword oder besser (leichter) eine Keyword-Kombination zu konzentrieren. Denn damit wollen wir bei den Google-Suchergebnissen vorne erscheinen.
Wir schreiben nun unseren ersten Beitrag, in diesem Fall ein Rezept. Das Rezept soll heißen „Paprikaschnitzel“. Warum „Paprikaschnitzel“ und nicht vielleicht „Wienerschnitzel“, wo doch vielmehr danach gesucht wird. Weil wir realistisch sein müssen und mit dem Wort „Wienerschnitzel“, wo derzeit 548.000 Suchergebnisse bei Google erscheinen, die Chancen sehr gering sind mit einem neuen Blog auf die vordersten Plätze zu kommen. Wir nehmen also „Paprikaschnitzel“, wo derzeit 15.900 Ergebnisse zu finden sind. Durch den richtigen Aufbau des Rezeptes, richtiges Setzen der „Meta-Tags“ und internen Verlinkung haben wir so gute Chancen gleich in die vordersten Ränge bei den Suchergebnissen vorzustoßen.
Wir öffnen nun den WordPress-Admin-Bereich und schreiben einen Artikel mit dem Titel: „Paprikaschnitzel Rezept“. Wichtig dabei ist, das Haupt-Keyword immer an erster Stelle zu schreiben. Dann schreiben wir einen kurzen Einleitungstext auch mit dem Keyword „Paprikaschnitzel Rezept“ im ersten Satz des Beitrages. Danach schreiben wir das eigentliche Rezept mit der Überschrift: „So wird ein Paprikaschnitzel zubereitet“ und setzen diese zweite Überschrift in ein H2- oder H3-Tag.
Anschließend werden die Zutaten aufgelistet. Für die Zubereitung wird ein weiterer Text geschrieben. Das Wort „Paprikaschnitzel“ sollte dabei im Text auch erwähnt werden und ca. 5% des gesamten Textes der Webseite ausmachen. Dies kann man prüfen auf express-submit.de.
Um das Rezept noch besser für die Suchmaschine aufzubereiten empfiehlt es sich das kostenlose WordPress-Plugin „All in One SEO Pack“ zu installieren, um den Meta-Title, die Beschreibung und die Keywords auf das Rezept zugeschnitten extra eingeben zu können. Auch dort gilt: das Keyword „Paprikaschnitzel Rezept“ sollte nach Möglichkeit immer am Anfang stehen.
Da wir erst ein Rezept geschrieben haben, ist eine interne Verlinkung des Keywords im Text noch nicht möglich. Schreiben wir jedoch anschließend gleich ein zweites Kochrezept „Paprikaschnitzel XXL“ ist es optimal, das Wort „Paprikaschnitzel“ in den Beiträgen untereinander zu verlinken.
Um das Paprikaschnitzel-Rezept auch optisch ansprechend zu gestallten, sollten wir ein Bild dazu einfügen. Wichtig beim Bild ist das „Alt-Tag“. Dort sollte auch das Keyword eingefügt werden, da die Boots der Suchmaschinen keine Bilder erkennen können und nur den dort geschrieben Alt-Text erkennen.
Nach Kontrolle des Kochrezeptes in der Vorschau können wir nun unseren ersten Artikel veröffentlichen und haben damit die Grundlage für die ersten Besucher gesetzt.
Wir sollten nun einige Rezepte mehr und sonstigen themenrelevanten Inhalt erstellen um einen Grund-Content für die Anmeldung in den Suchmaschinen und wichtigen Webkatalogen zu besitzen. Ist dies erledigt, schreiben wir einige Kommentare in verschiedenen Koch- oder Rezepte-Blogs, melden unsere Seite bei den wichtigsten Verzeichnissen an und werden somit von den Suchmaschinen indexiert und sind somit ab sofort in den Indexen der Suchmaschinen präsent.
Da wir bis jetzt noch kein Geld verdienen mit unserer Webseite, ist es an der Zeit Werbung einzubinden. Dies realisieren wir mit Google-Adsense-Anzeigen und Bannern und Textlinks von Partnerprogrammen aus dem Zanox Netzwerk. Dazu solltest du dir einen Account bei Google Adsense und Zanox einrichten. Einmal angemeldet stehen unzählige Möglichkeiten offen, passende Werbung einzubinden. Wie das genau geht, erfährst du dann in Teil 3: Wie ich mit meinem Internetgeschäft Geld verdiene!
Sicherlich sind bis jetzt schon viele Fragen und Probleme aufgetaucht, die beantwortet und gelöst werden sollen. Sollte jemand vor einer unlösbaren Aufgabe stehen, könnt ihr euch hier im Blog registrieren und direkt die Frage in Form eines kurzen Artikels stellen. Einfach dazu im internen Bereich die Kategorie FAQ wählen und ich werde versuchen euch zu helfen. Ansonsten hilft „googeln“ immer. Gebt eure Problem in die Suchmachmine ein und es gibt immer Ergebnisse, die einem weiterhelfen können.
Die Optimierung einer Webseite ist unabdingbar um über die Suchmaschinen Besucher auf die eigene Webpräsenz zu bekommen und damit Umsatz zu generieren. Ist eine Webseite und deren Unterseiten, nicht auf das gewünschte Keyword optimiert, wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit kein Erfolg einstellen. Bei der Optimierung unterscheiden wir zwischen OnPage Optimierung und OffPage-Optimierung.
OnPage-Optimierung sind die erforderlichen Maßnahmen, die die Webseite direkt betreffen. Wie wir bereits weiter oben unter „Umsetzung“ erfahren haben, ist es wichtig, dass das Keyword auch an den richtigen Stellen auf der Webseite steht, die Keyword-Dichte stimmt und eine optimale interne Verlinkung gegeben ist.
OffPage-Optimierung betreffen die Maßnahmen die außerhalb der eigenen Webpräsenz stattfinden. Dazu gehören vor allem der kontinuierliche Linkaufbau. Nur wenn viele andere Blogs und Webseiten, Webkataloge, Verzeichnisse etc. auf den eigenen Internetauftritt verweisen, wird das Internetgeschäft ein Erfolg werden. Teil 3 wird sich mit einem sehr großen Anteil der Off-Page Optimierung beschäftigen und damit dem Internetgeschäft die erforderliche Stärke verleihen, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.
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Heike 15:40 on 16. Januar 2009 Permalink |
Ich habe mir die kostenlose Version von Tiny Keyword Tracker heruntergeladen. Ich habe sie auch so wie es sich gehört installiert und dann die nötigen Daten auch alle eingegeben. Leider funktioniert es nicht bei mir. Ich habe es auch schon wieder gelöscht und dann noch mal versucht, vielleicht habe ich einen Fehler gemacht. Aber es klappte wieder nicht. Jetzt bräuchte ich bitte Unterstützung. Was könnte der Grund dafür sein, dass dieses Tool bei mir nicht funktioniert? Habe ich es falsch installiert – was ja eigentlich gar nicht sein kann – oder was ist da faul?
Admin 15:45 on 16. Januar 2009 Permalink |
Hallo Heike!
Kann ich eigenlich gar nicht verstehen, Das Tool ist ganz einfach zu installieren. und zu benützen. Hast Du die Anleitung hier gelesen:
http://www.tinykeywordtracker.com/keyword-tracker-doc.html
Wenn es nicht funktioniert, schildere Dein Problem noch mal genauer.
Heike 13:13 on 28. Januar 2009 Permalink |
Es hat zwar jetzt ein paar Tage gedauert, aber ich habe es geschafft. Vielen Dank für die Anleitung die hat mir sehr weiter geholfen. Sorry, dass ich erst so spät wieder schreibe.
Fensterfolie 00:03 on 30. Januar 2009 Permalink |
Ich hatte auch das Problem wie Heike, aber nach dem zweiten Versuch lief es auch bei mir. Ich bin mal gespannt wie sich die Statistik bei mir entwickelt. Danke für den Tipp von dir.
Marco 10:59 on 30. Januar 2009 Permalink |
Also das Tool kannte ich bisher noch gar nicht, danke für den Tipp. Dann versuche ich das auf jeden Fall mal, danke auch für die Anleitung, nun sollte es ja gleich beim ersten Versuch klappen.
Christian 13:31 on 2. Februar 2009 Permalink |
Was die Leute nur immer mit ihren Tools haben. Ich kann das gar nicht verstehen. Nicht nur dieses Tool ist leicht zu installieren, sondern viele andere Tools auch. Das ist doch gar nicht so tragisch. Ich kann das echt nicht nachvollziehen. Wenn ihr mit dem schon Probleme habt, was macht ihr dann erst, wenn es richtig ans Eingemacht geht? Holt ihr euch dann Hilfe oder wer führt dann eure Seiten oder eure Blogs? Da ärgert ihr euch doch mehr als es euch gut tut oder täusche ich mich da?
Christian 22:11 on 3. März 2009 Permalink |
Es gibt sehr viele nützliche Tools und das gehört auf jeden Fall mit dazu. Christian du musst nicht alles verstehen, aber ich würde sagen, dass es schon sehr viel Sinn macht, wenn man einen Blog anständig leiten und führen möchte mit Tools zu arbeiten. Man sollte darauf auf gar keinen Fall verzichten, denn sie erleichtern einem das Leben ungemein und warum sollte man es sich unnötig schwer machen? Das kann ich gar nicht verstehen. Aber entscheiden muss das jeder für sich selbst.
Kristof 00:56 on 11. März 2009 Permalink |
Ein ähnliches Tool is auch unter http://www.digitalpoint.com/tools/keywords/ zu finden. Laut Angabe des Anbieters ist es kostenlos, erfordert allerdings eine Anmeldung. Da es sich um eine webbasierte Anwendung handelt, muss auch nichts installiert werden.
Korwisi 01:00 on 11. März 2009 Permalink |
Mehr Infos zu o.g. Keyword Tracker sind unter http://www.flyte.biz/resources/newsletters/05/03-keyword-tracker.php zu finden – inklusive Kurzanleitung.
Online Industry 18:00 on 10. Dezember 2009 Permalink |
Also ich verwende das Tool schon länger und bin absolut zufrieden. Das einzige ist die Dauer die Anwendung die sich schon mal ein bischen in die Länge ziehen kann.
Mike 13:31 on 8. Januar 2010 Permalink |
Klingt interessant. Aber weiss einer ob das Tool nach Hause telefoniert ? Das ist ja immer das Problem bei den Onlinetools, da diese die fremden Daten speichern.
Thermalbad 16:34 on 12. Mai 2010 Permalink |
Kann das aber nicht Probleme geben mit den automatischen Abfragen