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Thema: target=”_blank” und die Usability

Die HTML Anweisung target=”_blank” ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß und wird oft kritisiert, da der User selber entscheiden sollte, ob ein neues Fenster im Browser geöffnet werden soll.

Ist dies nun sinnvoll oder nicht?

Jein. In der Blogger-Szene wird das Attribut so gut wie überhaupt nicht mehr verwendet. Grund: Im Sinne der Usability, sieht Google die Summe der Webseiten als ein riesiges Netzwerk und will dem Surfer möglichst unkompliziert und schnell in den gesetzten Links der Webmaster weiterführende Informationen anbieten. Dies ist auch sinnvoll, findet man in dem gesetzten Link die gesuchten Informationen.

Hat der User jedoch auf der verlinkten Webseite bereits mehrere Unterseiten besucht und findet die gewünschte Information dort nicht und möchte wieder zurück auf die Ursprungsseite, kann es sehr nervig sein, sich wieder zurück zuklicken, was ja nicht im Sinne der Usability ist. Ist der User auf der neuen Webseite sogar wieder einem Link gefolgt und bereits 10 oder 20 Klicks vom Ursprung entfernt und möchte wieder zurück, wird er sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht zurück klicken, sondern seinen begonnen Weg abbrechen und die Ursprungsseite mit den eigentlich besten Informationen ist vergessen.

Gerade bei Artikeln, die vom Besucher als für ihn interessant angesehen werden und in gesetzten Links ohne target=”_blank” einfach nur kurze Zwischeninformationen oder Erklärungen erläutert werden sollen, um dann den Artikel wieder weiterzulesen, ist es jedenfalls sinnvoller das Attribut zu setzen.

Beispiel:

In dem Artikel „Wie ich das Internetgeschäft umsetze!“ geht es um eine Anleitung wie ich einen Blog eröffne. Dabei wird z.B. ein Link gesetzt zu einer Übersicht von WordPress-Themes. Klickt der User den Link ohne target=”_blank” an und sieht sich einige Themes in der Vorschau an, ist es bereits viele Klicks vom eigentlichen Beitrag entfernt und wird sich schwer tun, die ursprüngliche Anleitung wieder zufinden. Mit target=”_blank” schließt er das geöffnete Browserfenster mit den Themes und kann sofort den Artikel weiterlesen.

Wie macht ihr es? Verwendet ihr das target=”_blank” Attribut auf euren Seiten noch?

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4 Kommentare

  1. Kurze und knappe Antwort: JA :mrgreen:

    Man kann sicherlich über das Attribut geteilter Meinung sein. Ich persönlich verlinke jedoch schon seit Jahren auf „externe Quellen“ ausschliesslich mit target=“_blank“

    Früher war das jedoch für den User nicht sooo einfach wie mit der heutigen Browsergeneration. Dank Tabbing Browsing ist man ja heutzutage in der Lage mehrere Fenster im eigentlichen Browserfenster zu öffnen. Früher bzw. auf älteren Browsern wurde für jeden Link der mit target=“_blank“ gesetzt wurde ein eigenständiges Browserfenster geöffnet. Das war dann teilweise doch schon Chaos auf dem Bildschirm.

    Wie gesagt: Alles Ansichts- und Geschmacksache. Und was wären die user, die Community und das Web ohne Veränderungen? Dann hätten wir immer noch Netscape als Browser und Webseiten würden aus grauem Hintergrund, scharzer Schrift und blauen Links bestehen. Hier und da vielleicht einmal ein Animated Gif implementiert. 🙁

    cu
    T.

  2. Ich denke dass target=“_blank“ noch immer seine Berechtigung hat – vor allem um den User so lange wie möglich auf der eigenen Seite zu behalten – und sei es nur dafür, dass er beim Schließen einer Reihe von offenen Tabs erneut meinen Blog oder meine Internet-Seite sieht.
    Obwohl bereits viele User wissen mit Tabs und neuen Fenstern umzugehen ist, kann es doch mal passieren dass man das Öffnen in einem neuen Fenster vergisst.

  3. Ich stimme meinen Vorrednern zu: Links in einem neuen Fenster zu öffnen ist Sinnvoll!

    In meinem Blog sind alle externen Links mit diesem Attribut ausgestattet, sodass der User ein neues Fenster / einen neuen Tab mit den verlinkten Inhalten bekommt. Findet er die gewünschten Informationen dort, dann kann er meine Seite schliessen und in der neuen weitersurfen, sollte er jedoch nach einien Sekunden feststellen, dass der Link nicht das wahre war, dann macht er das Fenster einfach zu und liest meinen Beitrag weiter um dort andere / bessere Informationen zu erhalten.
    Bei Internen Links nutze ich es allerdings nicht, da ich es für unzweckmässig erachte, ein und die selbe Seite (wenn auch unterschiedliche Unterseiten) mehrfach offen zu haben. Da ist eine Navigation durch zurück-klicken durchaus vertretbar / der bessere Ansatz.

    MfG

  4. Man muss immer auf die Zielgruppe achten.
    Ich persönlich öffne jede Seite, die ich „aufheben“ will in einem neuen Fenster/Tab um sie später in Ruhe durchzugehen. Und so werden es viele Internetaffine Menschen machen -> Sofern Sie es für nötig erachten die Seite in einem neuen Tab öffnen und ablegen.
    Wie sieht es jedoch mit Internet Laien aus. Diese könnten noch eher überascht sein, dass sie auf einmal mehrere Tabs geöffnet haben. Je nach Browser / Browsereinstellung öffnen sich diese sogar im Hintergrund. Zudem gab es ja auch Zeiten in denen es noch kein Multi Tab Browser gab. Und genau diese waren vielleicht die prägenden Zeiten eines Anwenders. Welchen Einfluss haben Tablet’s oder Mobile Web/Smart Phones?

    Offensichtlich gibt es also kein JA und kein NEIN – sondern ein abwägen von Fall zu Fall.

    Ich persönlich verwende target=“_blank“ nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch.

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